Die Reise zum Mittelpunkt der Erde

reise_zum_mittelpunkt_der_erde Sehr experimentierfreudig ist sie geworden, diese dritte Folge von Utopia. Der Grund dafür ist vor allem das Buch, für das ich mich entschieden habe. In der Reise zum Mittelpunkt der Erde* finden sich mehrere utopische Aspekte, die alle zusammen sehr interessant (auch für spätere Folgen) sind. Auch wenn das Buch den meisten von euch bekannt sein dürfte, verweise ich auch hier noch einmal auf die Möglichkeit, die Reise von Christian vorgelesen zu bekommen.

Einer der Aspekte, mit dem wir uns beschäftigen, bezieht sich selbstverständlich auf die Charakterisierung Jules Vernes als dem Vater der Science-Fiction-Literatur. Inwieweit gehört dieses Genre zu Utopien und was ist der Unterschied zwischen der Reise zum Mittelpunkt der Erde und einem Werk wie dem Neuromancer*?

Unser zweiter Ansatzpunkt ist die Rolle der Wissenschaft, der Bildung und auch der Religion. Hier kommen wir unter anderem kurz auf Alexander von Humboldt zu sprechen, auf Nietzsche und Perry Rhodan.

Das Ergebnis unseres Gespräches ist ein Teppich, den wir hier für euch ausgebreitet haben und an den wir sehr bequem anknüpfen können.

Gerne möchte ich auch an dieser Stelle wieder auf den flattr-badge-large von Stefan hinweisen.

 

7 Kommentare

  1. Pingback: utopia: Reise zum Mittelpunkt der Erde | die Hörsuppe

  2. Du Sagtest das aus Utopien gerne Mal Science Fiction entsteht.
    Ist in diesem Sinne auch Dr Who eine Utopie?
    Und wie würdet ihr Lost einstufen?

    • Horay

      Hallo BigMcIntosh, erst einmal vielen Dank für deine Rückmeldung. Ob aus Utopien Science-Fiction entsteht, kann ich gar nicht sagen. Mir ging es tatsächlich darum, zu zeigen, dass es zwischen Utopien und Science-Fiction-Literatur Schnittmengen gibt. Leider kenne ich weder Dr. Who noch Lost, wobei ich ersteres jetzt endlich einmal nachholen muss 😉 Aber vielleicht kann Stefan was dazu sagen …

  3. Also zumindest Dr. Who sollte man mal reingeschaut haben. Ich war ja auch erst kritisch, aber das ist echt großartig. Eingestiegen bin ich mit der 2005 er ersten Staffel.
    Kuck dir zumindest die mal an. Ich kanns nur empfehlen 🙂

  4. Zu Jules Verne fällt mir “Die 500 Millionen der Begum” ein.
    Story: Ein Franzose und ein Deutscher erben je 250Mio.(Was damals eine Fantastillion war) Jeder baut eine Planstadt. Der Franzose baut eine saubere Stadt mit Putzplicht und Bildung(Ähnlich Morus Utopia). Der Deutsche baut einen dreckigen großindustriellen Komplex.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Die_500_Millionen_der_Begum

    • Horay

      Das kenne ich noch nicht – klingt aber sehr spannend. Hab vielen Dank für den Tipp. Da schaue ich bestimmt einmal rein.

  5. ich hab mir mal gemerkt, dass sich science fiction eher mit technischen aspekten und abenteuerreisen beschäftigt (während die welt drum herum einfach da ist, aber kaum deren aufbau thematisiert wird), während bei utopien die darstellung von gesellschaftlichen strukturen. in vielen “klassischen” utopien gibt es ja keine “richtige” story, sondern es wird irgendwie von dieser besseren welt erzählt.

    glaube aber auch, dass es eben gemeinsame elemente gibt. ist ja auch die frage, für welchen zweck eine trennung von beidem sinnvoll sein kann 😉

Schreibe einen Kommentar zu Horay Antworten abbrechen

Pflichtfelder sind mit * markiert.